“Akne ist nicht nur eine Krankheit sondern eine reine Seelenqual”

Akne ist für viele Betroffene nicht nur eine Krankheit sondern eine reine Seelenqual. Hänseleien und Ausgrenzung in der Schule, lebenslange Narben und eine erhöhte Empfindlichkeit für bakterielle Infektionen und Schmierinfektionen machen das Leben für Betroffene oftmals zur Hölle. Das Problem ist aber, dass weder Jugendliche noch Erwachsene wissen, was denn gegen Akne und Pickel hilft, darum wollen wir nun mit Unterstützung von Pixil.info etwas für Aufklärung und Aufmunterung sorgen ;-) 

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Gerade Jugendliche haben besonders darunter zu leiden, denn soziale Ausgrenzung findet unter Heranwachsenden ohnehin statt und wer unter Akne leidet zählt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu den Außenseitern. In der Folge ziehen sich viele Jugendliche in sich zurück, werden zusätzlich depressiv und selbst darauf zurückzuführende Suizidversuche sind bekannt. Diese soziale Stigmatisierung ist dabei wie so oft hauptsächlich auf Fehlinformationen und Vorurteile zurückzuführen. So hält sich beispielsweise das hartnäckige Gerücht, dass Akne ein Zeichen mangelnder Hygiene sei, was in keinster Weise der Wahrheit entspricht. Tatsächlich ist das sogar ein schädlicher Irrtum, denn viele Betroffene versuchen selbst, sich ständig zu waschen, was jedoch den Säureschutz der Haut schädigt und die Krankheit eher verschlimmert. Hier fehlt aber auch die Aufklärung durch viele Ärzte, die das Thema bisweilen gar nicht erwähnen. Empfehlenswert ist zweimaliges Waschen mit PH-neutraler Waschlotion im den Körper nicht zusätzlich zu schädigen.

Ebenso wenig ist es wahr, dass Akne eine Folge von bestehenden Lebensmittelunverträglichkeiten ist, den damit hat Akne überhaupt nichts zu tun.

Was ist Akne genau?

Akne ist vielmehr eine Erkrankung des Talgdrüsenapparats, die zu einer Überproduktion an Talg führt. Normalerweise wird dieser Talg einfach über die Oberseite der Haut ausgeschieden, ohne dass man davon etwas mitbekommt. Bei Akne jedoch kommt es zusätzlich zu einer Verhornung des Talgs durch ebenfalls ausgeschiedene Hormone, was dann zu den bekannten äußeren Merkmalen führt. Akne ist auch durch den Umschwung bei der Hormonproduktion bedingt, der meist während der Pubertät auftritt. Mit dem Ende der Pubertät bildet sich die Akne oft spontan zurück und verliert sich.. In seltenen Fällen kommt es dabei zu Narbenbildung, in der Regel erfolgt die Rückbildung jedoch schnell und unkompliziert.. Die leichteren Formen von Akne zählen zu den häufigsten Hautkrankheiten, ca 70% der Jugendlichen in Europa leiden unter diesen leichten Formen ohne es zu wissen. In etwa zehn Prozent der Fälle kommt es beim Rückgang zu erheblicher Narbenbildung, und in Einzelfällen kann die Erkrankung auch bis ins Erwachsenenalter hinein andauern. Doch Akne ist nichts schlimmes und sie kann vor allem auch ärztlich behandelt werden.

Behandlungsmethoden

Über diverse herkömmliche und auch auch alternative Heilmethoden, die zur Behandlung von Akne Anwendung finden, können Sie hier mehr erfahren. Zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden zählen zum Beispiel die Behandlung mit Antibiotika oder mit bestimmten Fruchtsäuren, deren Wirksamkeit klinisch bewiesen ist. In jedem Fall sollte die Behandlung in Zusammenarbeit mit und unter Anleitung eines Hautarztes erfolgen, denn wenn die Behandlung zu früh abgesetzt wird kann es zu einem Rückfall kommen. Falls es zu einem solchen Rückfall kommt, muss oft die gesamte Therapie von Neuem begonnen werden. Daher sollte man in keinem Fall eigenmächtig die Medikamentation zugunsten alternativer Heilmethoden aufgeben, sondern diese lieber mit einem oder auch mehreren verschiedenen Hautärzten abklären.

Neben Masken und Kosmetik spielt auch die Ernährung bei Akne eine wichtige Rolle.

Leider ist die Aufklärung über Akne in Deutschland noch sehr gering und daher kommt es immer wieder zu Gerüchten und Missverständnissen was Ursachen und Behandlung von Akne angeht. So ist das Ausdrücken von Mitessern und Pickeln eine weitverbreitete Praxis, was jedoch eine zusätzliche Gefährdung darstellt. Denn durch das Ausdrücken kann es zu einer Verschlimmerung der Wunden kommen, außerdem verteilt man so Bakterien auf der ohnehin schon angegriffenen Haut und es kann zu den erwähnten Schmierinfektionen kommen. Keinesfalls sollte man Pickel und Mitesser im Gesichtsbereich ausdrücken, denn dabei kann es zu Verstopfungen der Kanäle kommen, die eine bakterielle Infektion begünstigen und sogar zu Gefäßverstopfungen führen.

Symptome

Akne ist nur der Oberbegriff für eine Reihe von Hauterkrankungen und kann somit am gesamten Körper auftreten, zum Beispiel die Akne Inversa, die hauptsächlich unter den Achseln und in der Leistengegend auftritt, oder die Akne Venenata, die sogenannte Berufsakne, die bei bestimmten Berufsgruppen bedingt durch die Arbeit in feucht-heißen Umgebungen oder durch die Arbeit mit Ölen und Teer gehäuft auftreten kann.

Daher sollte man sich, wenn man ungewöhnliche Irritationen der Haut am Körper feststellt, unbedingt mit einem Hausarzt in Verbindung setzen, der dann im Bedarfsfall für die Überweisung an einen Facharzt für Hautkrankheiten sorgen kann. Unbedingt vermieden werden sollte eine Selbstdiagnose, da es gerade bei der Bestimmung der genauen Abwandlung der Akne zu Fehldiagnosen kommen kann, wenn diese Diagnose nicht fachkundig durchgeführt wird. Da jede Art von Akne unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben kann und auch unterschiedlich behandelt werden muss kommt es in besonderem Maße auf eine korrekte Diagnose an. Anzeichen für Akne können zum Beispiel Pickel, Mitesser und Juckreiz an den betroffenen Stellen sein. Bei der besonders häufig auftretenden und weit verbreiteten Akne Comedonica befinden sich diese Mitesser zum Beispiel meistens im Gesicht, dabei vor allem an den Nasenflügeln, an der Stirn und im Wangen-Bereich.

Bei der sogenannten Akne Medicamentosa treten Pickel und Pusteln sowie starker Juckreiz nach der Einnahme bestimmter Medikamente auf, beispielsweise bestimmter Kortisonspräparate wie sie oftmals in Asthma-Medikamenten Verwendung finden. Wenn Ihnen solche Symptome nach der Einnahme bestimmter Medikamente an sich feststellen, sollten Sie dringend sowohl mit dem verordnenden Arzt als auch mit einem Hautarzt Rücksprache halten und gemeinsam mit beiden Ärzten eine Lösung und gegebenenfalls ein Absetzen des Medikaments in Betracht ziehen.

Akne-Narben

Mit der richtigen Behandlung lassen sich Akne-Narben meistens verhindern, zumindest wenn die Behandlung korrekt und regelmäßig durchgeführt wird. wenn es dennoch zur Bildung von Akne-Narben gekommen ist gibt es einige Möglichkeiten damit umzugehen. Neben Make-Up mit hoher Deckkraft oder einem Haut-Peeling mit bestimmten, säurehaltigen Mitteln (Nur mit ärztlicher Hilfe anzuwenden!) gibt es auch die Möglichkeit diverser operativer Maßnamen, die je nachdem ob die Narben eingesunken sind oder sich von der gesunden Haut abheben. Wenn die Narben dafür geeignet sind, kommt auch ein Abschleifen oder eine Abschälung der Haut in Frage, was nicht so aufwendig wie ein chirurgischer Eingriff ist und auch noch weniger Risiken birgt. Vergleichsweise neu, aber dennoch schon erfolgreich angewendet ist die Entfernung kleinerer Narben mittels einer Behandlung mit Laserstrahlen. Das ist eine einfache Prozedur, die sogar nicht mal eine Vollnarkose erfordert sondern unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann.

Schnelltipps

Hier sind einige Tipps von Jelena, die schnelle Hilfe bieten können (tägliche Routinen) :

Jelena hat auch lange Zeit mit Akne zu kämpfen gehabt und besiegte sie dann schließlich doch. Eine wichtige Rolle habe dabei die Ernährungsumstellung und ein Ebook gespielt. Das Buch heißt “Nie Mehr Akne” und Jelena hat einen Artikel verfasst, in dem sie ihre Erfahrung mit dem Buch und ihre Geschichte teilt.